Ein Blick hinter die Zahlen: Im Gespräch mit Malgorzata Bogulak
Manche Menschen sehen in Zahlen vor allem Werte. Małgorzata Bogulak sieht darin Zusammenhänge, Entwicklungen und Entscheidungsgrundlagen. Im Finanzbereich von CT sorgt sie mit einem klaren Blick, hoher Genauigkeit und viel Struktur dafür, dass aus einzelnen Puzzleteilen ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Im Interview gibt sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag, ihre persönliche Entwicklung und das, was ihr bei der Zusammenarbeit im Team besonders wichtig ist.
Was hat dich ursprünglich in den Finanzbereich geführt und was begeistert dich bis heute daran?
Ich mochte Zahlen tatsächlich schon immer, auch wenn ich weiß, dass das nicht unbedingt jeder von sich behaupten würde :D Mich fasziniert, dass hinter Zahlen viel mehr steckt als nur Werte. Es geht um Zusammenhänge, Entwicklungen und oft auch um Entscheidungen. Und genau das macht es für mich bis heute spannend.
Wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?
Strukturiert, zuverlässig, und mit einem Hang zum Perfektionismus :D
Deine Arbeit erfordert viel Genauigkeit und Überblick. Was hilft dir dabei, den Fokus zu behalten und auch an chaotischen Tagen strukturiert zu bleiben?
Erstmal kurz durchatmen und dann neu sortieren. Ich schreibe mir meine Aufgaben auf, setze Prioritäten und arbeite mich Schritt für Schritt durch. Und wenn ich merke, dass der Kopf voll ist, hilft mir ein kurzer Spaziergang, um wieder klarer zu denken. Zudem hilft es mir, Dinge wirklich verstehen zu wollen und nicht nur „abzuhaken“. Außerdem nehme ich mir bewusst Zeit für konzentriertes Arbeiten. Und ja, manchmal bedeutet das auch, sich selbst daran zu erinnern, nicht zu sehr ins Detail abzutauchen.
Was macht dich im Alltag glücklich?
Beruflich sind es die Momente, in denen ich merke, dass meine Arbeit wirklich etwas bewirkt. Privat ganz klar die Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind und einfach mal abschalten zu können.
Was schätzen deine Kolleg:innen an dir?
Das können meine Kolleg:innen wahrscheinlich besser beantworten als ich :D Ich hoffe aber, dass sie sagen würden, dass ich einspringe, wenn es mal brennt, auch Aufgaben außerhalb meines Bereichs übernehme und immer versuche, mein Bestes zu geben – auch wenn es manchmal spontan wird.
Was waren deine größten Learnings bisher?
Dass nicht immer alles perfekt sein muss und dass man aus Fehlern oft am meisten lernt. Und dass Kommunikation manchmal genauso wichtig ist wie die Zahlen selbst.
Wenn du auf deine Zeit bei CT zurückblickst: Was hat sich für dich am meisten verändert?
Am Anfang war vieles neu und ich habe viel nachgefragt. Heute sehe ich Zusammenhänge viel klarer, gehe Aufgaben mit deutlich mehr Sicherheit an und übernehme auch gerne Aufgaben außerhalb meines Bereichs. Aus dem „Bin ich hier richtig?“ ist inzwischen ein gutes Gefühl geworden, genau am richtigen Platz zu sein